HISTORIE

Schon die früheren Grand Prix Fahrer wie Tazio Nuvolari machten von der „Am-Limit- Fahrtechnik“ Ge- brauch, die man als Drift auf vier Rädern bezeichnet. Das moderne Driften begann vor über 30 Jahren als eine populäre Renntechnik in der „All Japan Touring Car Championship“. Motorsportlegende Kunimitsu Takahashi war der wichtigste Erfinder der Drift-Techniken in den 70er Jahren. Er war dafür berühmt, den Scheitelpunkt der Kurve in Höchstgeschwindigkeit zu nehmen, um dann durch die Kurve zu driften und da- bei die Geschwindigkeit beizubehalten. Dadurch sicherte er sich zahlreiche Meisterschaftssiege und eine Schar von Fans, die sich am Schauspiel qualmender Reifen ergötzten.

Der Profirennfahrer Keeichi Tsuchiya interessierte sich insbesondere für Takahaschis Drifttechniken. Er fing an, seine Driftfähigkeiten auf den Bergstraßen Japans zu üben und machte sich in der Rennszene in kürzes-ter Zeit einen Namen. 1977 taten sich mehrere populäre Automagazine und Tuningwerkstätten zusammen und produzierten ein Video über Keiichi Tsuchiyas Drift - Virtuosität.

Keiichi Tsuchiya hatte sogar einen kurzen Auftritt als Drift - King in dem international erfolgreichen Kinofilm „The Fast and the Furious“: Tokio Drift 2006, allerdings nur als Angler. Während Sean (Lucas Black) am Ha- fen das Driften übt, sieht man ihn, den echten „Drift King“, wie er die Fahrleistungen von Sean kommentiert.